Beiträge von Tara

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    _Ich_ find\'s lustig :D


    --

    Tara

    \"Die deutsche Zivilgerichtsbarkeit (hier BVG) bestimmt also, dass diejenigen Kirchen
    und Religionsgemeinschaften, welche den Körperschaftsstatus besitzen, rechtlich
    einen Staat im Staate bilden\"


    Das ist fein! Dann gilt das auch - lt. Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rperschaftsstatus)
    - fuer: die Altkatholische Kirche, die Christengemeinschaft, zahlreiche evangelische Freikirchen, die Neuapostolische Kirche, die Zeugen J..., die Israelitischen Kultusgemeinden, die Christian Science, aber auch Weltanschauungsgemeinschaften wie der Bund für Geistesfreiheit Bayern oder die Freireligiöse Landesgemeinde Pfalz usw., ihre Zusammenschlüsse und nach Maßgabe des Kirchenrechts auch ihre Untergliederungen (zum Beispiel Kirchengemeinden, Kirchenbezirke usw.).


    Die alle koennten also theoretisch (und wahrscheinlich auch praktisch) alles Juristische
    unter sich regeln, ohne auch nur ein dt. Gericht von innen oder aussen gesehen zu
    haben.


    Die Muslime sollten sich um eine Koerperschaft in Deutschland bemuehen, dann waere
    die Sharia flugs rechtens! :D



    Tara

    Und du schon mal die deutschsprachige Nahostberichterstattung? Du solltest deine
    Beschwerden an eure objektive Presse richten.


    _Was dabei herauskäme, wenn man Logik und Maßstäbe der deutschen Nahostberichterstattung,
    wie sie derzeit auch angesichts der antisemitischen Attentate in Israel zur Anwendung
    kommen, auf ein Ereignis wie die Messerattacke auf Henriette Reker in Köln übertrüge._


    [...]


    Ungefähr ein solcher Text käme dabei heraus, wenn man Logik und Maßstäbe der deutschen
    Nahostberichterstattung, wie sie derzeit auch angesichts der antisemitischen Attentate in
    Israel zur Anwendung kommen, in Sprache, Aufbau und Inhalt auf ein Ereignis wie die
    Messerattacke auf Henriette Reker in Köln übertrüge. Manche Sätze wurden hier sogar nahezu
    wörtlich aus Beiträgen deutscher Nahostkorrespondenten übernommen – zum Beispiel
    aus Kommentaren des ARD-Mannes Christian Wagner [1, 2] –, lediglich die handelnden Subjekte
    wurden ausgetauscht. Dass sich der Text dadurch streckenweise liest wie ein Pamphlet
    »besorgter Bürger«, ist kein Zufall, sondern folgerichtig. Denn wenn es um den jüdischen
    Staat geht, folgen nicht wenige Berichterstatter – und längst nicht nur sie – genau
    deren Logik und deren Maßstäben. Antisemiten sind sie deshalb natürlich nicht, sondern bloß
    »Israelkritiker«. So, wie auch die »besorgten Bürger« selbstverständlich nur
    »Asylkritiker« sind.


    *Die Überschrift zu diesem Beitrag entstammt einem Tweet von Alexander Nabert, der
    die Schlagzeile eines Artikels auf »Spiegel Online« zum Anlass nahm, sie – wie auch hier im
    Text geschehen – auf die Messerattacke von Köln anzuwenden.*



    Tara

    [...]
    Der Asylkonflikt in Deutschland verschärft sich immer mehr. Am vergangenen Samstag
    ist in Köln ein 44-jähriger Mann festgenommen und stundenlang von der Polizei verhört worden.
    Anschließend wurde ein Haftbefehl gegen ihn erlassen.
    [...]
    Der Tatverdächtige Frank S., ein arbeitsloser Handwerker, sagte nach Angaben von
    Augenzeugen: »Ich musste es tun. Ich schütze euch alle.« Auf dem Weg zu seiner Vernehmung
    im Polizeipräsidium soll er außerdem gegenüber Polizisten bekundet haben, seine Tat
    sei ein Protest gegen Rekers Flüchtlingspolitik gewesen.


    Politiker aller Parteien zeigten sich bestürzt und verurteilten einmütig das Vorgehen
    von S. »Das ist ein Angriff auf uns alle«, sagte beispielsweise die nordrhein-westfälische
    Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Dass Frank S. Mitte der 1990er Jahre in
    rechtsextremistischen Kreisen aktiv gewesen sein soll, verstärkte die Empörung noch.
    Vordergründig ist daher klar: Hier war ein Neonazi am Werk. Inmitten dieser vielstimmigen
    Einigkeit scheint kein Platz für die Frage nach den Motiven, denn die Antwort steht
    bereits fest: Es ist Hass auf Ausländer. _Doch wie groß müssen Wut und Verzweiflung eines
    Mittvierzigers sein, wenn er zu einer solchen Tat bereit ist und damit sein eigenes
    Leben wegwirft? Deutschland reagiert auf den zunehmenden Unmut von Asylkritikern mit scharfen
    Polizeimaßnahmen und Einschränkungen des Demonstrationsrechts. Gut ausgebildete
    Polizeikräfte gegen einfache Bürger mit Küchenmessern und selbst gebauten Brandsätzen
    – es ist eine Spirale der Gewalt mit ungleich verteilten Mitteln._


    Dabei ist unübersehbar, dass _die deutsche Politik den Zorn der Asyl- und
    Ausländerkritiker erst schürt._ Deutlich wird dies nicht zuletzt an Frank S. selbst:
    Der gelernte Maler und Lackierer, den seine Nachbarn als »unauffälligen Zeitgenossen«
    beschreiben, ist seit mehreren Jahren arbeits- und perspektivlos und muss von Hartz
    IV leben – während die deutschen Behörden immer mehr Fremde ins Land holen und sie
    rundumversorgen. Selbst vollmöblierte Unterkünfte bekommen sie gestellt – teils in
    belebten Zentren von Großstädten, teils in malerisch gelegenen Siedlungen –, während ein
    Alteingesessener wie Frank S. sich mit einer Altbauwohnung in einer Seitenstraße
    von Köln- Nippes bescheiden muss. Besonders in den sozialen Netzwerken und auf Blogs, aber auch auf
    Kundgebungen wird deshalb die Wut der Immigrationskritiker immer stärker.
    [...]
    Überhaupt, so glaubt ein weiterer Kommentator, werde das Handeln von Frank S. nun
    ausgenutzt, »um die Merkelsche Ermächtigungspolitik in der Flüchtlingsfrage
    durchzupeitschen und den Widerstand in der Bevölkerung zu brechen«.
    [..]


    Ein echtes, brisantes Alarmsignal für die Politik – eigentlich. Doch diese bleibt
    stur bei ihrem Kurs. _Den Hardlinern in der Regierung, aber auch in Teilen der Opposition stehen
    nur wenige gegenüber, die auf die hoffnungslose Lage vieler Fremdenkritiker hinweisen.
    Dabei müsste eine Politik, die ihre Augen und Ohren vor den Motiven von Menschen wie Frank
    S. verschließt, wenigstens dann erschrecken, wenn Teile der eigenen Bevölkerung derart
    verrohen. Aber sie erschrickt nicht und befeuert so einen Aufstand. Eine Umkehr, weg von
    der Gewalt, zurück zur Politik, wird Deutschland immer schwerer fallen._


    http://lizaswelt.net/2015/10/2…bei-asylkritik-verhaftet/

    Aschenputtel schrieb am 20.10.2014, 09:09:05
    > oder hast Du am Ende diese Bibel gar nicht im Regal?


    Ich könnte wetten! Es ist überhaupt fraglich, ob es weiß, wie Bücher von innen aussehen
    ...


    Tara

    Klettgauer schrieb am 20.10.2014, 22:31:37

    > - Symphatisch finde ich alle die \"Religionen\", welche andere nicht
    > missionieren wollen und habe gelesen, dass das Judentum zu diesen
    > gehört.


    Das habe ich an anderer Stelle schon geschrieben: Sobald sich eine Religion einen
    \"Missionsauftrag\" zu eigen macht, wird sie gefährlich! Mission ist dem Judentum
    absolut fern, sogar das Gegenteil ist der Fall: man unterhalte sich mal mit Giurwilligen(Giur=Übertritt),
    wie schwer das ist!


    > - Gleichwohl sehe ich in dem Anspruch, den das Judentum hat, nämlich
    > \"das auserwählte Volk Gottes\" zu sein, eine Überhöhung
    > des Anspruchs einiger Verirrten in anderen Religionen bzw. Amtskirchen
    > wie der RK, \"Stellvertreter Gottes auf Erden\" zu sein.


    Du machst den gleichen Fehler wie viele, wohl eben auch aus der über Jahrhunderte
    v.a. der Kirche kolportierte \"Arroganz\" des Judentums, um es zu defamieren (und
    wie man hier grade schön sehen kann, sie hatte Erfolg!): das auserwählte Volk zu
    sein bezieht sich auf die Einhaltung der 613 Ge- und Verbote. Das ist enorm schwer
    (wobei kein einziger Jude/Jüdin alle einhalten kann und muß - immer in Abhängigkeit
    von Status, Zeit, Ort [nur als Beispiel: für Kohanim (Priester) gibt es eigene Ge-
    und Verbote, ebenso wie für den Kohen Gadol (den es ja leider nicht mehr gibt),
    Frauen vs. Männer, im Land Israel Lebende oder außerhalb, Opfervorschriften (die
    es ja seit der letzten Tempelzerstörung vor 2000 Jahren auch nicht mehr gibt), Dajanim
    (Richter) usw. usf. um nur einige wenige zu nennen]). Unterm Strich bleiben trotzdem
    noch genügend übrig, das darfst du mir glauben &zwinker


    Auserwählt sein heißt also im Klartext: sich dem Joch der von G\'tt gegebenen Mitzwot
    (Gebote) zu unterwerfen bzw. sie auf sich nehmen und dem Midrash zufolge wurden
    neben den Juden auch alle anderen Völker gefragt und sie lehnten es ab. Das Judentum
    \"fordert\" von Nichtjuden nur die Einhaltung der 7 Noachitischen Gebote, die jeder
    Mensch mit Moral, Ehrfurcht, Herz und Verstand wohl sowieso von sich aus einhalten
    würde. Damit haben sie ihre Pflicht und Aufgabe auf Erden erfüllt, gelten als Zaddikim
    (Gerechte) und haben Anteil an der kommenden Welt - und darauf basierend gibt es
    also auch keine Notwendigkeit zur Mission (wäre ja absurd!).


    Von der Auserwähltheit einen Stellvertreteranspruch abzuleiten ist somit völliger
    Mumpitz. Wie gesagt: würden wir uns nie anmaßen. Ebensowenig wie wir je denken könnten,
    G\'tt müßte eine Frau schwängern um Söhne und/oder Töchter zu zeugen oder ähnlich
    Abwegiges. &zwinker



    Mit freundlichen Grüßen
    Tara


    (edit: wie immer - Formatierung)
    [zuletzt geändert am 21.10.2014 um 10:51 von Tara]

    Zum Tode von Siegfried Lenz hier meine Lieblingskurzgeschichte von ihm:


    _Die Nacht im Hotel_


    Der Nachtportier strich mit seinen ungepflegten Händen über ein Heft und hob
    bedauernd die Schultern. “Das ist die einzige Möglichkeit”, sagte er. “So spät werden
    Sie nirgendwo ein Einzelzimmer bekommen. Sie können natürlich noch in anderen Hotels
    nachfragen. Aber ich kann Ihnen schon jetzt sagen, dass wir, wenn Sie
    ergebnislos zurückkommen, Ihnen nicht mehr helfen können. Denn das freie Bett in
    dem Doppelzimmer, das Sie – ich weiß nicht warum – nicht nehmen wollen, wird dann
    auch vergeben sein.” “Gut”, sagte Schwamm, “ich werde das Bett nehmen. Nur möchte ich wissen, mit wem
    ich das Zimmer teilen muss. Ist mein Partner schon da?”
    “Ja, er ist da und schläft.”
    “Er schläft”, wiederholte Schwamm, ließ sich die Anmeldeformulare geben, füllte sie
    aus und reichte sie dem Nachtportier zurück; dann ging er hinauf. Nach einigem
    Suchen fand Schwamm das ihm zugewiesene Zimmer. Er drückte die Türklinke herab,
    schloss die Tür hinter sich und tastete mit flacher Hand nach dem Lichtschalter.
    Da stockte er plötzlich. Neben ihm sagte jemand mit einer dunklen, energischen Stimme:
    “Halt! Bitte machen Sie kein Licht. Sie würden mir einen Gefallen tun, wenn sie
    das Zimmer dunkel ließen.”
    “Haben Sie auf mich gewartet?” fragte Schwamm erschrocken.
    Statt zu antworten, sagte der Fremde: “Stolpern Sie nicht über meine Krücken, und
    seien Sie vorsichtig, dass Sie nicht über meinen Koffer fallen, der ungefähr in
    der Mitte des Zimmers steht. Ich werde Sie sicher zu Ihrem Bett dirigieren: Gehen
    Sie drei Schritte an der Wand entlang, und dann wenden Sie sich nach links, und
    wenn Sie wiederum drei Schritte getan haben, werden Sie das Bett berühren können.”
    Schwamm gehorchte. Er erreichte sein Bett, entkleidete sich und legte sich nieder.
    Er hörte die Atemzüge des anderen und spürte, dass er vorerst nicht würde einschlafen
    können.
    “Übrigens”, sagte er zögernd nach einer Weile, “mein Name ist Schwamm.”
    “So”, sagte der andere.
    “Ja.”
    “Sind Sie zu einem Kongress hierher gekommen?”
    “Nein. Und Sie?”
    “Nein.”
    “Geschäftlich?”
    “Nein, das kann man nicht sagen.”
    “Wahrscheinlich habe ich den merkwürdigsten Grund, den je ein Mensch hatte, um in
    die Stadt zu fahren”, sagte Schwamm. “Wollen Sie in der Stadt Selbstmord begehen?”
    fragte der andere. “Gott bewahre, nein. Ich habe einen Sohn, Herr … (der andere nannte
    nicht seinen Namen), einen kleinen munteren Kerl, und seinetwegen bin ich hierher
    gefahren.” “Ist er im Krankenhaus?”
    “Wieso denn? Er ist gesund, ein wenig bleich zwar, das mag sein, aber sonst sehr
    gesund. Nur ist er äußerst sensibel, mimosenhaft, er reagiert bereits, wenn ein
    Schatten auf ihn fällt.”
    “Also ist er noch im Krankenhaus.”
    “Nein”, rief Schwamm, “ich sagte schon, dass er gesund ist, in jeder Hinsicht. Aber
    er ist gefährdet, dieser kleine Bengel hat eine Glasseele, und darum ist er bedroht.”
    “Warum begeht er nicht Selbstmord?” fragte der andere.
    “Aber hören Sie, ein Kind wie er, in solch einem Alter! Nein, mein Junge ist aus
    folgendem Grunde gefährdet: Jeden Morgen, wenn er zur Schule geht – er geht übrigens
    immer allein dorthin -, jeden Morgen muss er vor einer Schranke stehen bleiben und
    warten, bis der Frühzug vorbei ist. Er steht dann da, der kleine Kerl, und winkt,
    winkt heftig und freundlich und verzweifelt.”
    “Ja und?”
    “Dann”, sagte Schwamm, “dann geht er in die Schule, und wenn er nach Hause kommt,
    ist er still und traurig, und manchmal heult er auch. Er kann seine Schularbeiten
    nicht machen, er mag nicht spielen und nicht sprechen. Das geht nun schon seit Monaten
    so, jeden Tag. Der Junge geht mir kaputt dabei!”
    “Was veranlasst ihn denn zu solchem Verhalten?”
    “Sehen Sie”, sagte Schwamm, “das ist merkwürdig: Der Junge winkt, und – wie er traurig
    bemerkt – es winkt ihm keiner der Reisenden zurück. Und das nimmt er sich so zu
    Herzen, dass wir – meine Frau und ich – die größten Befürchtungen haben. Er winkt,
    und keiner winkt zurück; man kann die Reisenden natürlich nicht dazu zwingen, und
    es wäre absurd und lächerlich, eine entsprechende Vorschrift zu erlassen, aber …”
    “Und Sie, Herr Schwamm, wollen nun das Elend Ihres Jungen beenden, indem Sie morgen
    den Frühzug nehmen, um dem Kleinen zu winken?” “Ja”, sagte Schwamm, “ja.”
    “Mich”, sagte der Fremde, “gehen Kinder nichts an. Ich hasse sie und weiche ihnen
    aus, denn ihretwegen habe ich – wenn man’s genau nimmt – meine Frau verloren. Sie
    starb bei der ersten Geburt. Sie fahren nach Kurzbach, nicht wahr?”
    “Ja.”
    “Und Sie haben keine Bedenken bei Ihrem Plan? Offener gesagt: Sie schämen sich nicht,
    Ihren Jungen zu betrachten? Denn was Sie vorhaben, Sie müssen es zugeben, ist doch
    ein glatter Betrug.”
    Schwamm sagte erregt: “Was erlauben Sie sich, ich bitte Sie, wie kommen Sie dazu!”
    Er zog die Decke über den Kopf, lag eine Weile überlegend da und schlief dann ein.
    Als er am nächsten Morgen aufwachte, stellte er fest, dass er allein im Zimmer war.
    Er blickte auf die Uhr und erschrak: Bis zum Morgenzug blieben ihm noch fünf Minuten,
    es war ausgeschlossen, dass er ihn noch erreichte. Am Nachmittag kam er niedergeschlagen
    und enttäuscht zu Hause an. Sein Junge öffnete ihm die Tür, glücklich, außer sich vor Freude. Er warf sich ihm entgegen und hämmerte
    mit den Fäusten gegen seine Beine und rief: “Einer hat gewinkt, einer hat ganz lange
    gewinkt.”
    “Mit einer Krücke?” fragte Schwamm.
    “Ja, mit einem Stock. Und zuletzt hat er sein Taschentuch an den Stock gebunden und
    es so lange aus dem Fenster gehalten, bis ich es nicht mehr sehen konnte.”



    Tara
    (edit: Formatierung)



    [zuletzt geändert am 08.10.2014 um 02:42 von Tara]

    Hab ich doch glatt mal gemacht und geworfen:


    _Die Vatikanverschwörung - Sex, Intrigen und geheime Konten_
    http://www.daserste.de/informa…kanverschwoerung-100.html


    Nachdem er einen vertraulichen Untersuchungsbericht über den inneren Zustand der
    vatikanischen Behörden erhalten hatte, trat Benedikt XVI. vom Papstamt zurück –
    als erster Papst seit mehr als 600 Jahren. Die Dokumentation \"Die
    Vatikanverschwörung\" offenbart die Skandale und die Bedrohungen, die Benedikts
    Pontifikat erschütterten.


    Sexueller Missbrauch, Vertuschung und unzureichende Entschädigung der Opfer,
    Geldwäsche und Korruption in der Vatikanbank und schließlich der Verrat durch
    engste Vertraute: \"Vatileaks\" brachte Dokumente an die Öffentlichkeit, die Vetternwirtschaft,
    Machtkämpfe und angebliche Erpressungsversuche am Heiligen Stuhl beschreiben.
    Informationen von Insidern im Vatikan


    Der mehrfach ausgezeichnete Journalist Antony Thomas erarbeitete sich Zugang zu
    Insidern im Vatikan und erzählt aus der Perspektive von Beteiligten die
    Turbulenzen in Benedikts Pontifikat. Deutlich wird, vor welch außerordentlichen Herausforderungen sein
    Nachfolger Franziskus steht.


    Er muss die mächtige Bürokratie des Vatikans reformieren, die Korruption
    beseitigen, einen neuen Kurs einschlagen für die gesamte katholische Kirche und
    sich wieder vordringlich den Anliegen der 1,2 Milliarden Gläubigen zuwenden.


    Aufnahmen mit verdeckter Kamera
    Interviews mit Angestellten und hochrangigen Priestern im Vatikan, mit
    Missbrauchsopfern, Whistleblowern und Journalisten und nicht zuletzt Aufnahmen
    mit verdeckter Kamera enthüllen, wie heuchlerisch die katholische Kirche bislang mit den seit vielen
    Jahren bekannten Sexskandalen in der Kurie umgeht. Die Dokumentation enthüllt
    eine Kultur des Wegsehens im Vatikan, \"nicht fragen, nichts sagen\", wenn es um die
    sexuelle Orientierung von Geistlichen geht.


    Es gibt dort durchaus Kleriker, die in unerlaubten Beziehungen leben. Im Film
    beschreibt ein schwuler Priester die Doktrin der Kirche zur Homosexualität als
    \"ein Messer in meinem Herzen, denn ich glaube an die Berufung. Ich spüre den Ruf Gottes\".
    Fast ein Jahr Recherchen zeichnen ein schonungsloses, kritisches Bild der
    Kirche, die Papst Franziskus von Papst Benedikt übernommen hat. *Zerrüttet, korrupt,
    scheinheilig, aber vor allem: Spielball der mächtigen Fraktionen in der Kurie.*
    Papst Franziskus wurde gewählt, um all dem ein Ende zu setzen. Kann ihm das gelingen?


    (und hier die ganze 45-minütige Reportage auf You Tube:

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    )


    &stinkefinger


    Soooooo viel Dreck am Stecken!


    Tara



    [zuletzt geändert am 08.10.2014 um 02:47 von Tara]

    Aschenputtel schrieb am 23.09.2014, 11:25:17
    > Sehe ich nicht so. Wer ist dann für die Leere im Raum ab40, im Raum Flirt, im Raum
    wasweißich verantwortlich? Folgt man Deiner These, müssten die anderen Räume ja
    überfüllt sein, sind sie aber nicht, sondern leer, ganz leer.


    Na, denk mal ganz scharf nach! Die gleichen, die inzwischen auch für die Leere in
    der Lobby verantwortlich sind. Wenn man einen Raum runtergewirtschaftet hat, dann
    geht man halt in den nächsten usw. Denn entgegen aller Logik suchen sich nämlich
    die interessanten User (Happy hat es ganz richtig auf den Punkt gebracht) neue Platformen
    und was dann noch übrig bleibt, kann man getrost in der Pfeife rauchen.


    Aschenputtel schrieb am 23.09.2014, 11:25:17
    > Der Chat ist dem Zeitgeist zum Opfer gefallen, sei froh über jeden User, der sich
    noch hier > einlogt.


    Der Zeitgeist tut mit Sicherheit das Seinige, aber es ist aber auch genau das was
    man über das Sprichwort \"Der Klügere gibt nach\" sagt, nämlich daß es die Herrschaft
    der Dummen begründet (Marie von Ebner-Eschenbach). Ist hier genauso, eben halt analog
    auf \"interessante User\" und \"die mit Sockenschuß\" übertragbar. Und glaub mir
    eins: _mir_ ist es so dermaßen shiceegal, wer sich hier noch einloggt, _ich_ habe
    interessannte(re) Platformen gesucht und auch gefunden.


    Aschenputtel schrieb am 23.09.2014, 11:25:17
    > Ich denke, es gibt für Fidion eine Untergrenze an Usern, dann fällt der Vorhang.


    So sei es!



    Tara

    Jeder einzelne ist einer zuviel!
    Frankreich und GB hat mir kein \"Aha\" entlockt, das war mir klar, aber Belgien!
    Das hat mich dann doch erstaunt.


    Warauf man achten muß: der prozentuelle Anteil zur Einwohnerzahl und Landesgröße
    - somit sind Australien (ein ganzer Kontinent!) und die USA (fast ein halber
    Kontinent) Peanuts im Vergleich zu deinen restlichen Erhebungen.


    Und Syrien kann man getrost mit Irak gleichsetzen - die verbreiten sich wie die
    Pest!


    Tara


    [zuletzt geändert am 22.09.2014 um 15:00 von Tara]